Die Kirche im neogotischen Stil wurde zwischen 1891 und 1894 nach den Plänen des Architekten Josef Laizner, Direktor der Czernowitzer Gewerbeschule, gebaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Juni 1891. Die Glocken der Kirche stammten aus Schottland. Nach der größten Glocke, die den Namen Herz-Jesu trug, wurde die Kirche benannt. 1857 zählte die römisch-katholische Gemeinde in Czernowitz 7.347 Gläubige. Um 1900 wuchs sie auf 18.696 Personen. Die römisch-katholische Gemeinde war die zweitgrößte in der Stadt nach der jüdischen Gemeinde. Als Träger der katholischen Kirche in der Bukowina fungierte der Jesuiten-Orden, der im 19. Jahrhundert vorwiegend in Galizien tätig war. Mit der wachsenden Czernowitzer Gemeinde wurden auch die Stimmen nach einer neuen Kirche für Katholiken laut. Nach der Genehmigung der Landesregierung wurde eine Fläche auf dem damaligen Ferdinandplatz im Süden der Stadt ausgewählt.
86159 Augsburg















