86159 Augsburg
Der Allgemeine Turnverein in Czernowitz wurde 1867 mit dem Ziel gegründet, einen gesunden Lebensstil zu propagieren (Statuten, S. 1). Laut dem ersten Vereinsstatut von 1873 konnte dem V...
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Nachdem Czernowitz mehrere Jahrzehnte lang über kein eigenes Theatergebäude verfügt hatte und Aufführungen in Privathäusern, in einer Reitschule, in einer vermutlich aus ...
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Die armenisch-katholische Diözese war in Czernowitz 1836 entstanden, wobei sich die ersten armenischen Migranten in der Bukowina bereits gegen Ende des 14. Jahrhunderts angesiedelt hatt...
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Der Czernowitzer Asylverein trat am 10. April 1886 zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammen. Der Verein hatte zum Ziel, Obdachlosen vorübergehend eine Unterkunft für die Nacht...
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In Bearbeitung
Das von dem in Wien geborene Bildhauer Karl Peckary (1848-1896) geschaffene Denkmal wurde am 4. Oktober auf dem Austriaplatz in Czernowitz anlässl...
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Nach der Erweiterung der Bahnstrecke Lemberg-Czernowitz (1866) in Richtung Suczawa (1869) wurde im Süden von Czernowitz eine kleinere Bahnhofsstation gebaut, von wo aus die Züge in...
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Die Beit Tefilla Benjamin Synagoge wurde 1923 gebaut und war ab 1959 über fünfzig Jahre lang bis 2012 das einzige jüdische Bethaus in Czernowitz. Die Synagoge war mit Spenden der F...
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Das Blindeninstitut gehörte zu den sogenannten Jubiläumseinrichtungen des Kaisers Franz Joseph I. und wurde anlässlich seiner 60jährigen Regierungszeit am 2. Dezember 1908 als...
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Am 15. Juni 1850 wurde in Czernowitz auf Initiative der Kreisverwaltung ein Treffen für Kaufleute und Unternehmer organisiert, auf der die Gründung der Bukowiner Handels- und Gewerbekam...
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Ebenso wie Wien besaß und besitzt auch Czernowitz eine ausgeprägte Kaffeehaus-Kultur. Die Cafés waren auch Orte von Diskursen, die das politische Leben der Stadt präge...
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Das Café Habsburg wurde am 2. Dezember 1898 eröffnet. Nicht zuletzt aufgrund seines Standortes (Herrengasse Nr. 1) galt das Café als eine der exklusivsten Einrichtungen in der ...
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Das Deutsche Haus in der heutigen Olga-Kobyljanska-Straße 53 wurde am 5. Juni 1910 in der ehemaligen Herrengasse 47 feierlich eröffnet und behielt bis 1940 auch diese Funktion. Diese Z...
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Im Jahr 1863 gründete ein Kreis von aus dem russischen Teilungsgebiet zugezogenen Polen um Aleksander Morgenbesser die sogenannte Czytelnia Polska („Polnische Lesehalle“), den &a...
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Die Dreifaltigkeitsgasse (rumänische Zeit: Strada Sfânta Treimi, heute: vul. Bohdana Chmel’nyc’koho) war eine der längsten Straßen im Zentrum von Czernowitz (ca....
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Die Entstehung des Eislaufsports in Czernowitz geht mit der Gründung des Czernowitzer Eislauf-Vereins 1872 einher. In den 1880er- und 1890er-Jahren befand sich der Eislaufplatz am Rennerteic...
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Das Kaiserin-Elisabeth-Denkmal des Bildhauers Julius Zlamal wurde am 15. Oktober 1911 im Franz-Joseph-Park in Czernowitz enthüllt. Nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth im Jahr 1898 waren in z...
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Das Gymnasium wurde im Dezember 1808 eröffnet und ist die älteste Mittelschule in Czernowitz. Bei ihrer Eröffnung im Jahr 1808 zählte die Schule 24 Schüler und zwei Lehrk...
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Die ehemalige Residenz der orthodoxen Metropoliten der Bukowina und von Dalmatien gilt als das bedeutendste Baudenkmal und Wahrzeichen der Stadt Czernowitz. Das um einen rechteckigen Platz a...
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Das sogenannte „Ethische Seminar“ in Czernowitz bestand von 1919 bis 1922. Seine Gründungsgeschichte hängt eng mit der jüdischen, poale-zionistischen Jugendbewegung &bd...
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Das Denkmal für den ukrainischen Schriftsteller Jurij Fedkowytsch (1834-1888) stammt aus der Werkstatt des Czernowitzer Bildhauers Volodymyr Hamal (*1948). Es wurde im Oktober 199...
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Zum 60. Regierungsjubiläum wurde 1908 auf der Habsburghöhe (Fedkowytsch-Park) oberhalb des heutigen Universitätshauptgebäudes bzw. der Erzbischöflichen Residenz vom Verei...
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Die bronzene Franz-Joseph-Statue wurde 2008 von den Czernowitzer Künstlern und Bildhauern Volodymyr Zisaryk und Serhij Ivanov entworfen. Die Einweihung des Denkmals fand ein Jahr später...
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Die Gebäranstalt war in Czernowitz seit dem 1. Oktober 1866 in einem Gebäude in der St. Nikolausgasse (heute Sadovs’koho Str. 6) untergebracht. Der Einrichtung war eine Hebam...
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Die Göbelshöhe war mit ihrem Restaurantbetrieb, Pavillon und Terrassen ein beliebtes Ausflugsziel. Es hatte überwiegend in den Sommermonaten geöffnet und war Schauplatz von Ko...
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Die Gründung der griechisch-orthodoxen (gr.-or.) höheren Töchterschule fällt in Czernowitz in die Zeit einer intensiven Stadtbebauung und der Errichtung mehrerer Bildungsansta...
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Am 16. September 1906 wurde der Grundstein für den heutigen Bahnhof gelegt. Der Bau dauerte mehr als drei Jahre und am 30. November 1909 fand schließlich die feierliche Eröffnung ...
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Die Idee zur Errichtung eines Post- und Telegrafengebäudes in Czernowitz stammte in den 1880er-Jahren vom damaligen Landespräsidenten der Bukowina Felix Pino Freiherr von Friedenthal, d...
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Die Kathedrale zum Heiligen Geist ist heute eine ukrainische orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats. Die Kathedrale wurde vom Wiener Architekten Anton Röll entworfen und innerhalb von zw...
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Die Planungen zum Bau der römisch-katholischen Kirche der Heiligen Kreuzes in Czernowitz geht in die 1780er-Jahre zurück. Kaiser Joseph II. erteilte 1787 den Bauauftrag, der jedoch erst...
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Die erste griechisch-katholische und aus Stein gebaute Kirche befindet sich an der Ecke Holovna Str. (Enzenberg Hauptstr.) und Zankovecʾka Str. (Hormuzakigasse). Sie entstand unweit der damaligen...
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Die Herrengasse war ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert die Flaniermeile der Stadt. Erstmalig unter dem Namen Herrengasse wird die Straße 1793 erwähnt (zwischen den 1740er- und 1780er-J...
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Die Kirche im neogotischen Stil wurde zwischen 1891 und 1894 nach den Plänen des Architekten Josef Laizner, Direktor der Czernowitzer Gewerbeschule, gebaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am ...
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Die Holzkirche des Heiligen Nikolaus gilt als ältester Kirchenbau der Stadt. Das genaue Entstehungsdatum ist allerdings nicht bekannt. Im Schematismus der Bukowiner gr.-or. Archipiskopal-Di&...
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Das Gebäude, das dem Großgrundbesitzer Hermann Graubart gehörte, war in den 1850er-Jahren im klassizistischen Stil errichtet worden. Hier war zuerst eine Filiale der öst...
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Das Hotel Bristol wurde von 1905 bis 1907 an dem damaligen Rudolfsplatz errichtet und lag gegenüber dem Musikverein. Architektonisch orientierte sich das Gebäude am Wiener Jugendstil. D...
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Das Hotel Central lag in der Czernowitzer Rathausstraße 6 und verfügte zum Zeitpunkt seiner Eröffnung am 4. Juli 1889 als einziges Haus in der Stadt über eine eigene elektris...
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Das Hotel Moldavie war das erste Hotel in Czernowitz und wurde in den 1840er Jahren errichtet. 1864 wurde das Hotel modernisiert, „ganz neu und elegant hergerichtet, mit dem möglichen ...
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Das Hotel „Zum Schwarzen Adler“ war eines der bekanntesten und ältesten Hotels in Czernowitz. Das Hotel „Zum Schwarzen Adler“ wurde von Samuel Schätz 1862/6...
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Das Dorf Ispas mit etwa 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt im Gebiet Czernowitz nordöstlich von Wischnitz. Hier befinden sich mehrere Denkmäler, die mit etwas Abstand zueinander ...
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Der Israelitische Tempel war die zentrale Synagoge des reformierten Judentums in Czernowitz. Die Grundsteinlegung erfolgte durch den Oberrabbiner Elieser Elijah Igel 1873. Nach mehrjähriger ...
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Der „Jiddische Schulverein“ wurde im April 1919 auf Initiative des jüdischen Sozialdemokraten Jakob Pistiner und des Poale-Zionisten Gabriel Rosenrauch in Czernowitz gegründ...
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Als die Bukowina 1774 in das Habsburger Reich eingegliedert wurde, lebten 104 jüdische Familien in Czernowitz. Im Jahr 1786 wurden der jüdischen Bevölkerung erste Rechte zugesproch...
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Die Jüdische Toynbee-Halle war eine multifunktionale Bildungseinrichtung, die 1913 nach zweijähriger Bauzeit auf Initiative Leon Kellners und mit den Mitteln von Markus und An...
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Der jüdische Friedhof von Czernowitz gilt als eine der größten Friedhofsanlagen in Mittel- und Osteuropa. Er wurde 1866 auf Beschluss des Stadtrates nach einem Entwurf des Ingenie...
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Am 10. Oktober 1941 ordnete der rumänische Generalgouverneur der Bukowina Calotecu die Errichtung eines Ghettos in Czernowitz und Deportationen der jüdischen Bevölkerung nach Trans...
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Das Jüdische Haus in Czernowitz wurde zwischen 1906 und 1908 gegenüber dem Stadttheater am Elisabethplatz (später Theaterplatz) erbaut und am 27. Dezember 1908 eingeweiht, wobei be...
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Das Jüdische Spital gehörte zur Israelitischen Kultusgemeinde von Czernowitz und wurde von dieser verwaltet. Dem Krankenhaus waren auch ein Altersheim, eine Synagoge, ein Bad und ein Fr...
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1877 wurde in Czernowitz das „Deutsch-jüdische Theater“ gegründet, das seit 1879 unter der Direktion von Abraham Axelrad (1860-1925) stand und als mutmaßlich erstes ji...
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Das jüdische Waisenhaus (offizieller Name: Kaiser Franz Joseph Jubiläums-Waisenhaus für Israeliten in Czernowitz) war 1900 nach einer langen Planungszeit eingeweiht worden. Das aus...
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Das österreichische Justizministerium und das Ministerium für Finanzen erteilten 1901 die Genehmigung zum Bau eines Justizpalais mit staatlicher Finanzierung auf einem der Grundst&...
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Das Kaiser-Café wurde im November 1908 im neu erbauten Gebäude der Handels- und Gewerbekammer am Elisabethplatz in Czernowitz eröffnet. Das Café warb in den Zeitungen dami...
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Das Kaiserbad war ein jüdisches Ritualbad (Mikwe) und gehörte der israelitischen Kultusgemeinde von Czernowitz. Es entstand in den 1840er-Jahren und war eines der ersten Steinhäuse...
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In der Nähe von Wischnitz, in Rostoky, am Ufer des Flusses Czeremosch, der natürlichen Grenze zwischen der Oblast' Ivano-Frankivsk und der Oblast' Tscherniwzi, befindet sich ein Denkmal...
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Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in Czernowitz ab Mitte des 19. Jahrhunderts reichten die Kapazitäten im allgemeinen öffentlichen Krankenhaus nicht mehr aus. Seit 1883 wa...
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Eines der Hauptanliegen der Schulbehörden der Bukowina war die Ausbildung von qualifizierten Lehrern. Bereits kurz nach der Revolution von 1848 wurde auf Initiative der Bukowiner Rumäne...
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Der jüdische Sport- und Turnverein „Makkabi Czernowitz“ ist 1914 aus dem jüdischen Sportverein „Hakoah“ hervorgegangen, der 1909 als „Wanderbund Blau Wei&s...
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In dem ehemaligen jüdischen Haus am Theaterplatz (Teatral’na plošča 5/1) ist seit 2008 das ‚Museum der jüdischen Geschichte und Kultur der Bukowina‘ unter der L...
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Das Museum für huzulisches Kunsthandwerk in Wischnitz wurde im Jahr 1905 eröffnet. Dem Museum ist eine Kunst- und Handwerksschule angeschlossen, die sieben Sparten umfasst, u.a. Sticker...
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Der Czernowitzer Musikverein (offizieller Name: Verein zur Förderung der Tonkunst in der Bukowina) ging im Juni 1862 aus dem Gesangsverein hervor. Der Chordirigent Franz Pauer übernahm ...
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Die Zahl der polnischen Einwohner in der Czernowitz war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts vergleichsweise gering (Feleszko, S. 131). Um 1860 jedoch, in der Zeit der gemeinsamen Verwaltung von...
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Das Czernowitzer Rathaus befindet sich am ehemaligen Ringplatz (in der rumänischen Zeit Piaţa Unirii, in der sowjetischen Zeit Leninplatz, heute Centralʾna plošča). Bereits 1825 hatte...
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Seit den frühen 1920er Jahren verfügte der Rabbi von Bojan Menachem Nachum Friedmann (1869–1936) über eine Residenz in in Czernowitz (Dreifaltigkeitsgasse, heute: Bohdan...
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Das Römerbad war ein Schwitz-, Dampf- und Wannenbad und gehörte zu den drei öffentlichen Badeanstalten in Czernowitz, die ganzjährig geöffnet hatten (neben Türkenbad...
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Nachdem die Bukowina 1918 an das Königreich Rumänien angeschlossen worden war, begann eine rasante Rumänisierung nicht nur im Verwaltungs- und Bildungswesen der Bukowina. Der Herrs...
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Die Planung des Rumänischen Nationalhauses (Palatul Național) hat ihre Ursprünge in einem Lesekreis von rumänischen Intellektuellen und Bojaren, die 1862 beschlossen, eine Gesellsc...
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Die nationalen Bewegungen der Ukrainer (Ruthenen) in der Bukowina hatten erst spät begonnen, was mit dem relativ niedrigen Bildungsniveau der vorwiegend ruthenischen Bauern und der geringen ...
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Die Ruthenische Kirche (auf Stadtplänen von 1888 und 1911 auch „St. Peter und Pauls-Kirche“) ist eine griechisch-katholische Kirche, die sich in der (vul. Rusʾka, ehemalige Russi...
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Der Landesschulverein „Safah Ivriah“ war nach 1918 ein wichtiger Förderer der hebräischen Sprachbewegung in Czernowitz. Der Vorsitzende der „Safah Ivriah“, Josef...
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Denkmäler als kulturelle Artefakte verweisen auf Differenzen zu dem, was nicht denkmalwürdig erscheint bzw. was zu fremdkulturellen Denkmaltraditionen gerechnet wird. Dies lässt si...
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Der Schillerpark wurde 1905 auf Initiative und aus Mitteln des Vereins zur Verschönerung der Stadt Czernowitz angelegt und verband die Vorstadt Rosch mit dem Stadtzentrum. Die Parkarbeiten w...
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Nach dem Türkenbad und dem Dianenbad (Volksgarten) war das Sophienbad die dritte öffentliche Badeanstalt in Czernowitz. Das Dampfbad wurde 1863 in der Russischen Gasse Nr. 40 gebaut und...
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Der österreichische Architekt Hubert Gessner, Schüler des berühmten Jugendstil-Baumeisters Otto Wagner, entwarf das dreistöckige Gebäudes im Stil der Wiener Secession im ...
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Der Ort des späteren Springbrunnenplatzes (rum. Piaţa Fântâna) war Ende des 18. Jahrhunderts, als Czernowitz nicht mehr als 3.000 Bewohner zählte, gemeinsam mit einer einzig...
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Die St. Nikolaus-Kathedrale Czernowitz, im Volksmund wegen ihrer architektonischen Illusion der „verdrehten“ Türme als „betrunkene Kirche“ bezeichnet, ist eine ukrain...
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Die k.k. Staatsgewerbeschule in Czernowitz wurde im Schuljahr 1873/74 eröffnet. Staatliche Gewerbeschulen bestanden in der Regel aus einer sogenannten höheren Gewerbeschule, einer niede...
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Das ehemalige Czernowitzer Stadttheater (heute: Ukrainisch musikalisch-dramatische Olha-Kobyljanska-Theater) befindet sich im Zentrum der Stadt am Theaterplatz, dem ehemaligen Elisabeth-Platz. De...
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Die anstelle der Mariensäule errichtete Statue des rumänischen Soldaten wurde 1951 durch ein Lenin-Denkmal von M. Vronskyj und O. Olijnyk ersetzt (1992 abgetragen), dieser wiederum 1991...
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Das Ehrendenkmal für Constantin Tomaszczuk (1840-1889), erster Rektor der Universität Czernowitz, Politiker und Jurist, wurde am 19. Oktober 1897 im Czernowitzer Volksgarten enthül...
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Das Türkenbad war die erste öffentliche Badeanstalt in Czernowitz, die ganzjährig in Betrieb war. Seine Entstehung geht auf die 1850er-Jahre zurück. Es lag in der Türkeng...
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Die Interessen der ukrainischen Bevölkerung wurden in Czernowitz im 19. Jahrhundert durch die Rus’ka besida (ruthenisches Gespräch), dem Dachverband der ukrainischen Vereine,...
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Bei der Entwicklung urbaner Kultur in den habsburgischen Städten ging es immer auch um Markierung von Territorien und Grenzziehung durch unterschiedliche nationale und soziale Gruppen. St&au...
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Der Volksgarten gilt als ältester Park der Stadt. Er wurde in den 1830er-Jahren nach den Skizzen des Architekten Andreas Mikulicz und des Ingenieurs Adolf Marin auf ca. 16ha am Sta...
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Wischnitz (Wiżnitz, ukrainisch: Wyschnyzja) liegt in den Waldkarpaten, ca. 55km westlich von Czernowitz. Der Ort trägt im Volksmund den Titel „Tor zu den bukowinischen Karpaten&ld...
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1896 wurde in Czernowitz das II. k.k. Staatliche Gymnasium eröffnet. Zunächst befand sich die Schule in der Schulgasse. 1901 zog sie in ein neu errichtetes Gebäude in der Pater-Ebe...
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